Praktikumsbericht: In jedem Ende liegt ein neuer Anfang!

Diese Woche verlässt uns nach einem Jahr Zusammenarbeit unsere Betriebspraktikantin Mareike. Direkt im Anschluss wird sie ein Studium in Wirtschaftsinformatik an der Hochschule Kaiserslautern am Campus in Zweibrücken aufnehmen. Um auch Ihnen einen Einblick in das Arbeitsleben eines Praktikanten / einer Praktikantin bei der Robot Makers GmbH zu gewähren, haben wir Mareike gebeten, ihren Arbeitsalltag für uns zusammenzufassen. Wir bedanken uns bei Mareike für ihr Engagement und ihren Einsatz für die Robot Makers GmbH und wünschen ihr viel Erfolg und Spaß im anstehenden Studium und im späteren Berufsleben.

Nach einem Jahr Praktikum verabschieden wir unsere Praktikantin Mareike und wünschen ihr im Studiem viel Erfolg und Spaß!

Nach einem Jahr verabschieden wir unsere Praktikantin Mareike und wünschen ihr im Studium viel Erfolg und Spaß!

Es ist soweit, mein Jahrespraktikum bei der Robot Makers GmbH neigt sich dem Ende zu. Im September 2014 begann ich ein Jahrespraktikum zur Erreichung der vollständigen Fachhochschulreife bei der Robot Makers GmbH in Kaiserslautern. Meine größte Angst war es damals, uninteressante, zu wenige oder unwichtige Arbeiten zu bekommen. Ich wollte auf keinen Fall meine Zeit absitzen, sondern so viele Erfahrungen wie möglich sammeln, die mich auf mein zukünftiges Studium im Bereich Wirtschaftsinformatik vorbereiten.

Diese Sorge wurde mir sofort am ersten Arbeitstag abgenommen. Direkt nachdem ich das Büro meines Vorgesetzten betreten hatte, wurde mir mein neuer Arbeitsplatz zugewiesen und Informations-/Hilfsmaterialien zum Umgang mit der Informationsverarbeitung am PC übergeben. Da das Unternehmen hauptsächlich mit Linux arbeitet und die Dokumentenspeicherung doch sehr komplex im Vergleich zu anderen Unternehmen ist (Stichwort: Versionsverwaltung), war es meine erste Aufgabe, mich eigenständig darüber im Internet zu informieren, und anschließend Tutorials für kommende neue Mitarbeiter anzufertigen. Also: Keine Angst, neue Mitarbeiter der Robot Makers GmbH, dank meiner „Kuchenrezepte“ ist das komplexe Thema nun ein Klacks!

Da ich bereits auf dem Gymnasium den Informatik-Leistungskurs belegt und dort das Programmieren erlernt hatte, durfte ich auch schon sehr bald eigene Programme für die Robot Makers GmbH schreiben. Ich hatte die Wahl zwischen C++ (was ich schon einigermaßen konnte) und Perl (noch keinerlei Erfahrungen), um die Programme zu schreiben.
Da mir Perl, trotz der nicht vorhandenen Erfahrung darin, jedoch mehr zusagte, entschied ich mich dafür – wohl mit der Anmerkung an meinen Chef, dass ich dann aber sehr wahrscheinlich oft Tipps und Ratschläge benötigen werde. Nichtsdestotrotz wurde mein Wunsch berücksichtigt und ich begann mein erstes Programm in Perl zu schreiben.
Immer wenn ich Hilfe benötigte, saß also Herr Dr. Hirth mit viel Geduld und Verständnis bei mir und gab mir Tipps wie ich meine Probleme lösen kann. Die direkte Lösung wurde mir jedoch nicht vorgegeben- schließlich kann man die Ursachen der Fehler umso besser verinnerlichen, wenn man diese selbst gelöst hat. Auch wenn ich so viel länger gebraucht habe – gelernt habe ich dafür umso mehr. Vielen Dank für deine Geduld, Jochen Hirth!

Etwa drei Monate und einige kleinere fertige Programme später, sollte eine interne Datenbank für die Robot Makers GmbH programmiert werden. Diese sollte vor allem den Einkaufsprozess und die Lagerhaltung verbessern und somit den zuständigen Mitarbeiter entlasten. Bei dieser anspruchsvollen Aufgabe mit vollstem Engagement an meiner Seite: der Geschäftsführer Herr Dr. Leroch höchstpersönlich.
Schon im Vorfeld war klar, dass ich das Programm nicht zu Ende werde schreiben können. Das war allerdings kein Problem, denn Herr Leroch unterstützte mich täglich bei dieser Arbeit und opferte eine Menge seiner kostbaren Zeit. So hatte er immer eine Ahnung wo es gerade hakt und wie es weitergehen soll, ohne sich immer aufs Neue in den Programmcode einarbeiten zu müssen.

Nach weiteren drei Monaten äußerte ich dann den Wunsch mehr im Bereich Marketing & Vertrieb mitarbeiten zu dürfen. Direkt am nächsten Tag durfte ich das dann auch. Herr Sauer betreute mich in Sachen Wirtschaftsinformatik und Herr Schächter im Bereich Marketing & Vertrieb. Sehr von Vorteil hier: Da Herr Sauer auf die gleiche Hochschule gegangen ist, die ich besuchen werde, suchte er Aufgaben für mich aus, die auch im Studium auf mich zukommen werden. So fertigte ich unter anderem BPMNs (Geschäftsprozessmodell) an und durfte sogar an verschiedenen Meetings teilnehmen.
Herr Schächter übernahm die „Hauptbetreuung“, sodass gesichert war, dass ich keinen Leerlauf an Aufgaben zu befürchten hatte. Ich wurde komplett in den Aufbau der neuen Homepage einbezogen, durfte neue Artikel für diese verfassen, zu anderen Unternehmen fahren und sogar mit auf die Messe SENSOR+TEST in Nürnberg fahren.

Alles in allem habe ich mit jedem Mitarbeiter im Unternehmen bereits zusammenarbeiten dürfen, doch wenn ich darüber auch noch berichten würde, käme ich wohl nie zu einem Ende dieses Artikels. Ich bedanke mich vielmals für die tolle Zeit in diesem wirklich sehr angenehmen Arbeitsklima und wünsche euch eine blühende Zukunft für euer Unternehmen – die Robot Makers GmbH!

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